Hunderttausend!



Heute um 16.19 Uhr war es soweit: Der hunderttausendste Teilnehmer griff auf mein Blog zu.

Ich bin außerordentlich glücklich – niemals wäre mir diese Zahl in den Sinn gekommen, als meine Seite Ende Oktober 2013 online ging! Ich danke allen Lesern für das überwältigende Interesse.

Dabei fing es bescheiden an: 2013 waren es im Schnitt 39 Klicks pro Tag, 2014 dann 63, letztes Jahr der gewaltige Sprung auf 154 – und in diesem Jahr (bis Mitte März) durchschnittlich 225.

Interessant ist die Art der Steigerung: Den ersten „Sprung“ gab es im Januar 2014 durch meine Artikel über Encuentros und die „Idiotologie“ im Tango. Im September dieses Jahres erregte ein harmloses Video zu Dizzie Gillespies Version von „Vida mía“ heftige Diskussionen (bis heute einer der meistgelesenen Beiträge). Als weiterer „Kracher“ in diesem Monat erwies sich eine „Realsatire“, in welcher ich eine in englischer Sprache gehaltene, österreichische Encuentro-Einladung in denglischer Fasson fortsetzte und veralberte.

Im Mai 2015 dann der bislang heftigste „Faus-Schlag“, als ich die Einladung zu einem „Blinzel-Workshop“ verblödelte und darob ein Shitstorm gegen mich ausbrach. Die erbitterte Debatte lieferte mir noch Stoff für mehrere Texte – und katapultierte die Zugriffsraten dauerhaft auf fast 200 pro Tag.

Im Februar dieses Jahres nun der bisherige „Rekord“ – dank relativ vieler, anscheinend interessanter „Tagebuch-Notizen“ sowie des Textes über „Ball-Etikette“ (im Tango offenbar ziemlich unbekannt).

Mir ist natürlich klar, dass nicht jeder Klick zum Lesen führt oder gar eine Zustimmung bedeutet. Im Gegenteil – je heftiger und auch schärfer die Debatten geraten, desto interessanter wirkt offenbar mein Blog.

Also immer schön pöbeln, gell?

Nein, im Ernst: Ich hoffe, dass etliche Beiträge hilfreich für meine Leser waren oder ihnen zumindest das Gefühl gaben, mit ihren „abstrusen“ Ansichten nicht ganz allein zu sein.

In großer Dankbarkeit für Zustimmung und Empörung
Euer Gerhard    

P.S. Um entsprechenden Nachfragen zuvorzukommen: Ja, ich bin eitel und möchte gelesen werden!

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